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Pescia

Nur etwa zehn Kilometer von Montecatini Terme entfernt liegt Pescia am gleichnamigen Fluss im Valdinievole. Der Fluss teilt das Städtchen und war schon immer Quelle des Reichtums: Mit seiner Hilfe konnten auf der Westseite der Stadt Papiermühlen, Seidenspinnereien und Gerbereien betrieben werden. Pescia verteidigt deswegen auch bereits seit Jahrhunderten den Ruf, besonders hochwertige Papiere und Seiden zu produzieren.




Das Ostufer dagegen ist geprägt vom kulturell-künstlerischen Leben: Hier findet man beispielsweise die Kirche San Francesco, die regionale Bekanntheit durch ein Tafelbild des heiligen Franziskus erlangte. Dominiert wird das Viertel aber vom Dom, der von den Einheimischen auch einfach als „Domaioli“ bezeichnet wird. Errichtet auf romanischen Fundamenten beeindruckt das barocke Gotteshaus aus dem 17. Jahrhundert durch seine Opulenz.

Pescia

Pescia @iStockphoto/Claudio Giovanni Colombo

Anziehungspunkt für viele Besucher ist der regelmäßig stattfindende Blumenmarkt. Kein Wunder, die Stadt ist heute vor allem für ihren frühen Spargel, ihre Oliven und eben für ihre Blumenzucht bekannt, die Blumen werden in alle Welt verschifft. Gerade für kleine Besucher ist aber etwas viel interessanter: Pescia ist übrigens der Schauplatz der Abenteuer von Pinocchio, jener aus Holz geschnitzten kleinen Figur, die so gern ein echter Junge wäre. Der Autor Collodi stammt aus dem gleichnamigen Ort ganz in der Nähe von Pescia und bezog sich in seinen Beschreibungen freimütig auf seinen Nachbarort. In Collodi gibt es heute einen Pinocchio-Park, in dem kleine und große Besucher viele spannende Abenteuer erleben können.

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