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Florenz – Der Norden

Die Provinz Firenze, auf italienisch Provincia di Firenze, ist eine der nördlicheren und zugleich auch eine der größten der zehn Provinzen der Toskana. Sie liegt, genau wie auch ihr östlicher Nachbar Arezzo, in Mittelitalien, ohne direkten Meerzugang. Im Nordwesten finden sich die Provinzen Prato und Pistoia, im Südosten Siena, im Südwesten Pisa.




In der Provinz Firenze oder zu Deutsch Florenz dreht sich alles um ihre gleichnamige Hauptstadt am Arno, die bereits seit Jahrhunderten wirtschaftliches und kulturelles Zentrum und eine der wichtigsten italienischen Metropolen ist. Aber wirklich alles? Nur einige Kilometer außerhalb der mit ihren großartigen Kulturgütern und beeindruckenden Bauwerken protzenden Stadt grüßen die Höhenzüge der Apenninen, des Rückgrats der italienischen Halbinsel.

Südlich der Stadt wird die Gegend sanfter, hügeliger, hier kommt man ins Chianti, eine der großartigsten Landschaften Italiens. Im Gegensatz zur lauten, hektischen Großstadt findet man hier zwischen Steineichenwäldern und Zypressenalleen, der Macchia und idyllisch gelegenen Weingütern sofortige Ruhe und Entspannung. Was nicht heißen soll, dass das Chianti nur für ältere oder sehr gestresste Menschen von Interesse ist! Hier gibt es perfekte Bedingungen für Golfer und spannende Plätze für kleine Abenteurer, traumhafte Strecken für Wanderer und Radfahrer und Inspiration für Liebhaber der guten Küche.

Florenz - Der Norden

Florenz – Der Norden @iStockphoto/Lisa Vivona

Eine schöne Route ist in jedem Fall die Strada dei Castelli, die Burgenstraße. Ihr folgt man durch sanfte Kurven und entlang kleiner Flüsse quer durch das Chianti Classico, vorbei an mittelalterlichen Städtchen und noch älteren Burgen, an Wäldern, Klöstern, Weinbergen. Viele der schönen alten Klöster und Schlösser liegen nur einen Steinwurf von der Straße entfernt, manchmal aber gut versteckt, hinter einem Hügel oder Wäldchen – es lohnt sich also, auch einmal die Hauptstraße zu verlassen und den gelben Hinweistafeln der Burgstraße zu folgen. Manche der alten Gemäuer wie beispielsweise das Castello di Brolio oder das Castello di Meleto sind auch heute noch Weingüter, die Gäste herzlich willkommen heißen – und wie geht das schöner als mit einem Glas aromatisch-samtigen Chiantis. Danach sollte man aber noch etwas die gebotene Gastlichkeit nutzen, denn die italienische Polizei pflegt bei Alkohol am Steuer nicht zu spaßen.

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