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Wassersport in der Toskana

Mit der Toskana assoziiert man gemeinhin eher Aktivitäten zu Lande, beispielsweise Städtetrips und Bildungsurlaub, Weinanbau oder Wanderungen. Aber haben Sie schon einmal an die vielfältigen Wassersportmöglichkeiten gedacht, die sich Aktivurlaubern in diesem schönen und abwechslungsreichen Landstrich bieten? Neben Flüssen und Seen lädt vor allem die toskanische Küste zum Schwimmen und Segeln, Tauchen, Schnorcheln oder Surfen ein – man muss nur wissen, wo.




Die Seen und Flüsse der Toskana eignen sich in der Regel gut zum Schwimmen, aber beispielsweise auch zum Paddeln oder sogar Windsurfen. Die meisten Wassersportmöglichkeiten ergeben sich naturgemäß aber eher an der Küste. In der Toskana unterscheidet man zwei Arten von Küste, einerseits die nördlich gelegene Versilia-Küste mit ihren schönen flachen weißen Sandstränden, andererseits die südlicher gelegene Maremma, die neben einigen schönen Buchten und Badestränden auch etwas steilere, felsigere Küstenabschnitte zu bieten hat. Die besten Spots zum Surfen und Kiten verteilen sich trotzdem recht gleichmäßig auf die Küste: Schöne Wellen bauen sich beispielsweise bei Westwind etwas südlich von Livorno auf, ähnliches gilt für die Gegend rund um Follonica und Marina di Grosseto.
Natürlich hat man an der toskanischen Küste aber nicht nur mit stabilen Winden aus West oder Südwest zu rechnen, es gibt auch einige Ausnahmen. So eignen sich bei Tramontana die Plätze rund um Punta Ala oder dem Golfo di Baratti sehr gut zum Surfen. Ein Spot, der bei jedem Wind funktioniert, ist die Gegend um Talamone.

Segeln in der Toskana

Segeln in der Toskana ©iStockphoto/Christian Mueller

Segler erwartet die Toskana mit etwa 15.000 Liegeplätzen. Beliebte Segelziele sind beispielsweise Elba, Capraia, Giglio oder die Halbinsel Argentario. Ein Trip nach Korsika ist nur bei gutem Wetter und auch nur für Fortgeschrittene Segler empfehlenswert. Als ideale Ausgangspunkte für Törns gelten etwa Viareggio, Pisa oder Livorno, aber auch Punta Ala oder Talamone.

Vielleicht weniger bekannt: Auch gute Tauchspots lassen sich in der Toskana finden. Gute Sichtweiten und eine intakte Unterwasserwelt wie beispielsweise bei Monte Argentario begeistern Taucher und Schnorchler immer wieder. Neben faszinierenden Steilwänden bietet das Mittelmeer hier auch Riffe, Sandböden und Seegraswälder. Barrakudas sieht man hier ebenso wie Langusten und Muränen, Tintenfische und Gorgonen. Als sehr gute Tauchspots gelten etwa die Punta Secca (eine Steilwand mit Großfischen und starker Strömung), L’Argentarola und die Anna Bianca, eines von wenigen Wracks vor der toskanischen Küste, alle drei findet man nahe Monte Argentario. Als guter Tauchspot gilt zudem die Insel Elba, hier findet man auch einige zertifizierte deutschsprachige Tauchschulen.

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