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Piombino

Jeder, der bereits einmal nach Elba gereist ist, kennt Piombino, die Stadt genau gegenüber der größten Insel des Toskanischen Archipels. Der Name der Stadt weist bereits darauf hin, dass es sich traditionell um einen Standort der Metallindustrie handelt: Das Wort „piombo“ bedeutet nichts anderes als Blei. Was im Altertum mit der Verhüttung von Eisenerzen begann, setzt sich in der Gegenwart mit Hochöfen, Walz- und Hüttenwerken fort. Trotzdem sollte man die Zeit vor der Überfahrt zu einem kleinen Stadtbummel nutzen, denn Piombino hat mehr zu bieten als sein Ruf als Industriestadt im ersten Moment suggeriert.




Steht nicht allzu viel Zeit zur Verfügung, lohnt sich ein Bummel hinüber zum alten Fährhafen mit dem umliegenden alten Hafenviertel. Die antike, auf das 5. Jh. V. Chr. datiert Hafenanlage wird heute als Jachthafen genutzt. Über dem Hafen bietet die Piazza Giovanni Bovio einen wundervollen Blick sowohl über den Hafen selbst, als auch über das Meer hinüber nach Elba.

Piombino

Piombino ©iStockphoto/Digitalsignal

Wer etwas mehr Zeit hat, sollte sich den mächtigen Torrione, einen im 13. Jahrhundert errichteten Wehrturm an der Piazza Guiseppe Verdi, nicht entgehen lassen. Auch Kirchen und Palazzo Communale, Uhrturm und Rivello (ein Stadttor) sind in jedem Fall sehenswert. Besonderes Augenmerk verdient die Umgebung Piombinos: Östlich der Stadt liegt die Maremma in ihrer ganzen Vielfalt, im Norden dagegen findet man in wenigen Kilometern Entfernung auf steil ins Meer abfallendem Vorgebirge die Etruskerstadt Populonia. Administrativ gehört das mittelalterliche Städtchen über dem Golf von Baratti zu Piombino, ist aber ungleich schöner. Nach einem Rundgang durch die Gassen bietet sich von der im 15. Jh. errichteten Burg ein traumhaft schöner Blick über Elba und die livornische Küste.

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