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Immobilien in der Toskana

Die Lebensfreude und Herzlichkeit der Menschen, die einmalige Verbindung von traumhaft schöner Landschaft und wechselvoller Geschichte, die Aromen – und Farben, die die Sinne bezaubern – all das möchte man nicht mehr missen, wenn man es einmal erlebt hat. Kein Wunder, dass viele Menschen darüber nachdenken, sich eine Immobilie in der Toskana zuzulegen, vielleicht für die Ferien, vielleicht für immer. Aber so leicht die Italiener das Leben auch nehmen, beim Immobilienkauf hört der Spaß auf, hier gilt es Regeln einzuhalten.




Dank der EU-weiten Niederlassungsfreiheit ist es heute glücklicherweise etwas einfacher, eine Immobilie im Ausland zu erwerben und sich in einem anderen EU-Staat niederzulassen. In Bezug auf die Rechtslage muss aber nach italienischem Recht gehandelt werden – und das sieht beispielsweise einen Compromesso, einen Vorvertrag und einen etwas anderen Kaufablauf als in Deutschland vor. Sehr empfehlenswert ist es daher, sich an einen Immobilienmakler vor Ort zu wenden. In der Toskana gibt es auch einige gute deutsche Makler, die sich bereits seit einigen Jahren auf dem Markt behaupten können und neben dem Markt auch die rechtlichen Gegebenheiten und Abläufe kennen. Ist man der italienischen Sprache nicht oder nicht ausreichend mächtig, empfiehlt sich eine Einschaltung eines Dolmetschers – auch hierbei ist ein guter Makler gern behilflich. Häufig kann man auch von einem bereits bestehenden Netzwerk profitieren: Deutsche Makler arbeiten beispielsweise häufig eng mit einem vertrauenswürdigen Anwalt und einem ebenso vertrauenswürdigen Dolmetscher zusammen – schon geht der Kauf des Traumhauses viel leichter vonstatten.

Immobilie in der Toskana

Immobilie in der Toskana @iStockphoto/Martin Berry

An Nebenkosten fallen neben den üblichen Makler- und möglicherweise Dolmetschergebühren auch eine Grunderwerbsteuer und Notarkosten in Höhe von etwa 1.500 Euro an. Die Maklergebühren sind bei der Unterzeichnung des Vorvertrags mit einer Anzahlung an den Kaufpreis in Höhe von meist 30 bis 50 Prozent fällig.

Wichtig: Die meisten deutschen Banken reagieren sehr vorsichtig bei der Vorstellung, eine Immobilie im Ausland zu finanzieren, Anfragen dieser Art werden häufig abgelehnt. Auch das sogenannte „Wohn-Riestern“ ist nur bei Immobilien in Deutschland anwendbar, nicht aber bei Immobilien im Ausland. Aber nicht verzweifeln, italienische Banken vergeben auch an ausländische Käufer Darlehen, sogar bis zu einer Höhe von 75 Prozent des Schätzwertes einer Immobilie. Möchte man eine Immobilie renovieren, kann man sogar 100 Prozent der geschätzten Kosten als Kredit erhalten. Auch hier gilt: Wenn Sie nicht in ausreichendem Maße italienisch sprechen, vertrauen Sie lieber auf die Hilfe eines Dolmetschers statt blauäugig einen Vertrag zu unterschreiben, den Sie nicht verstehen.

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