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Massa

Massa ist wie auch ihre Nachbarin Carrara vom „weißen Gold“, dem weltberühmten Marmor geprägt, der aus den Brüchen der Umgebung stammt. Der Hauptort der Provinz Massa-Carrara bezaubert durch seine schöne Altstadt ebenso wie durch die Orangenbäume, die in zwei Reihen rund um die Piazza Aranci stehen und die Luft mit ihrem wundervollen Duft erfüllen. Sehr sehenswert ist auch der Palazzo Cybo-Malspina an der Südseite der Piazza, der heute die Prefettura beherbergt. Der prachtvolle Palast war einst im Besitz der Familie Malaspina und zeugt auch heute noch mit seiner reichen Ausstattung vom einstigen Prunk.




Ganz in der Nähe der Piazza Aranci, am Ende der Via Dante, findet sich ein weiteres Highlight Massas, der Duomo Santi Pietro e Franceso. Bereits im 14. Jahrhundert wurde mit dem Bau des Domes begonnen, im Laufe der Zeit folgten jedoch einige Umbauarbeiten im Stil der Renaissance und des Barock. 1936 erhielt der Dom eine klassizistische Fassade aus Carrara-Marmor. Im Inneren beeindruckt das Gotteshaus durch das fragmentarisch erhaltene Madonnenfresko aus dem späten 15. Jahrhundert.

Marmor in Massa

Marmor in Massa @iStockphoto/Federico Rostagno

Von jedem Punkt Massas aus ist eine weitere Sehenswürdigkeit zu sehen: La Rocca, das Castello Malaspina. Die Burg der Markgrafen Malaspina, einst eine wichtige Wehranlage, thront imposant über der Stadt. Der ursprüngliche Wehrturm aus dem 11. Jahrhundert wurde im Auftrag der Familie Malaspina im Spätmittelalter aufwändig umgestaltet. Seitdem beeindruckt das L-förmige Gebäude durch kunstvolle Dekorationen aus Carrara-Marmor. Der Aufstieg zur Burg ist besonders im Sommer etwas anstrengend, aber sehr lohnenswert: Von hier erhält man einen traumhaften Blick über die Stadt und die dahinter liegenden Hügelketten, die so typisch für die Toskana sind.

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