Die Toskana - ein wundeschönes Reiseziel
Eine Reise in die Toskana war schon immer ein lang gehegter Traum. Im Sommer 2008 wurde er Wirklichkeit.
Wir fuhren mit einem Reisebus an einem sonnigen Tag im Juli für 4,5 Tage in die Toskana.
Der erste Tag - Florenz
Unser erstes Reiseziel war Florenz, eine malerische Stadt mittten in der Toskana. Wir besuchten gleich am ersten Tag die Uffizien, für die wir die Eintrittskarten bereits über unser Reiseunternehmen vorbestellt hatten. Bei den Uffizien bekamen wir einen Einblick in die Architektur der Toskana. Die Uffizien wurden im 16. Jahrhundert erbaut, sie sind ein riesiger Gebäudekomplex, in dem das Ministerium und diverse Ämter von Florenz untergebracht waren. Heute sind die Uffizien ein riesiges Museum, welches weltbekannt ist. Für Kunstbegeisterte sind die Uffizien ein Muss. In dem riesigen Museumskomplex sind über tausend Werke von namhaften Künstlern wie zum Beispiel von Raffael, Sandro Botticelli, Tizian und Leonardo da Vinci ausgestellt. Es ist ein atemberaubendes Erlebnis so viele Künstler auf einmal bewundern zu dürfen. Die Uffizien waren ein echtes Highlight auf unserer Reise. Wir brachten dort fast den ganzen Tag zu und saßen am Abend gemütlich am Ufer des Arno in einem kleinen Restaurant und genossen die italienische Küche in vollen Zügen. Danach ging es erstmal zurück in unserem Hostel, dem Ostello Archi Rossi. Im Ostello Archi Rossi ist es sehr gemütlich gewesen. Für 20 € pro Übernachtung mit einem leckeren Frühstück konnte man wirklich nicht meckern. Wir hatten sogar einen Rechner mit freiem Internetanschluss auf unserem Zimmer.
Der zweite Tag - der schiefe Turm von Pisa
Am zweiten Tag unserer Reise fuhren wir nach Pisa. Natürlich wollten wir uns kein geringeres Bauwerk, als den schiegen Turm von Pisa (Campanile) ansehen, denn er gilt als Wahrzeichen der Stadt Pisa. Zu unserem Glück war der Turm schon seit einiger Zeit wieder zugänglich für Touristen und so bestiegen wir ihn mutig. Es war trotz der Schieflage eine herrliche Aussicht von dort oben. Als wir wieder unten waren, verweilten wir noch einige Zeit auf dem Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder) und schauten uns das Baptisterium und den Dom an.
Der dritte Tag führte nach Lucca
Am dritten Tag unserer Reise fuhren wir nach Lucca. Heute teilte sich unsere Reisegruppe in 2 Teile auf, der erste Teil besichtigte die Stadtmauer, der zweite Teil machte einen Stadtrundgang. Wir entschieden uns für den Stadtrundgang. Vom Palazzo di Provincia aus gingen wir als erstes zum Nationalmuseum und schauten uns die wunderschönen Werke, die teilweise ganz Lucca gewidmet sind an. Im Palazzo Mansi fanden wir sogleich die Pinakotek vor, welche uns mit weiteren Kunstwerken verwöhnte. Die Möbel im alten italienischem Stil sind teilweise noch original erhalten, aufwändige Stuckverzierungen und Fresken gaben den Räumen eine besondere Note. Wir hielten uns fast einen halben Tag dort auf, so nutzten wir die zweite Hälfte des Tages dafür, um die Seele bei einem Spaziergang unter schattenspendenen Bäumen auf der Stadtmauer baumeln zu lassen.
Der vierte und letzte Tag unserer Reise
Den vierten Tag nutzten wir für eine Besichtigung des Pitti Palastes in Florenz. Auch dort waren wieder viele Kunstwerke namhafter Künstler ausgestellt. Wir konnten unter anderem Gemälde von Raffael, Tizian, und Rubens anschauen. Da wir künstlerisch sehr interessiert sind, war das für uns wieder ein großes Ereignis.
Den Rest des Tage verbrachten wir im angrenzenden Boboli Garten, welcher u.a. das Amphietheater und den Neptunbrunen beherbergt. Anschließend gingen wir mit unserer Reisegruppe zum Abendessen ins Alla Vecchia Bettola am Arno. Das Essen nach typischer florentiner Art im rustikal eingerichtete Restaurant war vorzüglich, auch der Wein hat uns nicht enttäuscht.