Reisebericht Toskana
Wenn es um Urlaubsziele geht, dann ist Italien und die italienische Toskana eine der besten. Ich komme immer wieder gerne in dieses schöne Land: zu seinen freundlichen Menschen, zu seiner guten Küche und den geschmackvollen Weinen, zu Musik und Kultur.
Vor kurzem hatten wir die Gelegenheit, für einige Kunden Villen in der Toskana zu besuchen und zu testen. In Florenz fanden wir ein großartiges kleines Hotel mit einer gemütlicher Lobby und sauberen, komfortablen Unterkünften. Eine Reihe von Zimmern hatte Balkons mit wunderbarer Aussicht auf den zentralen Platz, auf den jeden Tag tausende von Einheimischen und Touristen strömen.
In einer aktuellen Ausgabe eines Feinschmecker-Magazins hatte ich über eine Pizzeria namens "Don Tomato" in Lucca gelesen. Trotz des eher einfachen Namens konnten wir dort vorzüglich auf hohem Niveau essen. Besonders die Rotweine aus toskanischem Anbau überzeugten. Lucca hat sein malerisches, mittelalterliches Flair erhalten und wir genossen nach Sonnenuntergang den Bummel an den Stadtmauern. Uns gefiel es so gut, dass wir über Nacht blieben. Am nächsten Tag besuchten wir den bekannten Antiquitätenmarkt und kauften auch einige Andenken.
Nachmittags ging es dann zurück nach Florenz. Diese schöne Stadt zeigt in vielen Aspekten die unterschiedlichen Facetten der bemerkenswerten Geschichte der Toskana. Von den Etruskern über die Römer bis zur Renaissance bietet die Toskana die größte Sammlung von Kunst in der Welt; und insbesondere in Florenz findet man außergewöhnliche Bilder und Skulpturen sowie viele architektonische Meisterwerke.
Florenz ist hier in der Toskana der erste und einzigartigste Anlaufpunkt, um viele interessante Denkmäler, Kirchen und Gebäude kennenzulernen. Der bekannteste Platz und die Krönung jedes architektonischen Besuchs ist die Kuppel der Kathedrale der Stadt, Santa Maria del Fiore. Die prächtige Kuppel wurde von Filippo Brunelleschi weltberühmt gemacht. Die Kuppel ist auch 600 Jahre nach ihrer Fertigstellung nach wie vor die größte Kuppel aus Backstein und Mörtel, die man in der Welt finden kann.
Es gibt eine Menge zu sehen und zu tun in der Toskana. Natürlich beginnen die meisten wie wir mit Florenz und viele fahren auch wie wir dann nach Siena. Wir nahmen uns einen Mietwagen und hatten Glück, einen Parkplatz in der Nähe des Bahnhofs zu finden. Von dort aus waren es zehn Minuten zu Fuß bergauf zu den mittelalterlichen Mauern der Stadt. Wir genasen die Aussicht und besuchten das interessante Stadtmuseum. Nach dem Mittagessen haben wir den Dom und die belebten Einkaufsviertel in den Straßen rund um den Campo besucht. Auch diese Stadt motivierte uns zu längerem Bleiben. Doch wir wollten noch nach Pisa, um einmal im Leben den schiefen Turm zu erleben.
Neben dem schiefen Turm hat Pisa aber auch die wichtigsten Kunstgalerien der Toskana. Nach diesen Besuchen strebten wir schnell zum Piazza dei Miracoli (der Platz der Wunder). Dieser weltberühmte Platz machte mächtig Eindruck bei uns - zumal er seine ursprüngliche, sehr weitläufige Form behalten hat.
In den nächsten Tagen fuhren wir dann noch zu einigen anderen Orten (Arezzo und Osttoskana sowie Grosseto, Maremma und Südtoskana) und kehrten dann zurück nach Florenz. Wir waren beeindruckt von den grünen Landschaften und den schönen und gut erhaltenen Städten. Sowohl Kultur wie Natur sind in der Toskana auf einzigartige Weise verknüpft.