Toscana - Abtauchen in einem Meer aus Farben, Klängen und Düften

Ein Urlaub in der Toscana, das heißt abtauchen in einem Meer aus Farben, Klängen und Düften. Nirgendwo ist Italien so internsiv, wie in der Toscana. Von Venedig aus ging unsere Reise durch die wunderschöne Emilia Romana in den Garten Italiens, in die Toscana.



Florenz
Natürlich ist Florenz die erste Station unser Toscana Tour. Florenz, die Hauptstadt der Rennaissance und Stadt der schönen Kunst. Aber zunächst muss ein Hotel für die Nacht gefunden werden. Bei Vincente und Paolo werden wir fündig. Direkt am Palazzo Pitti liegt ihr kleines Hotel. Für 45,- Euro pro Nacht bekommen wir eine sehr sauberes Zimmer mit Bad, Frühstück und Familienanschluss.

Am nächsten Morgen geht es los, wir wollen Florenz entdecken. Aber wo fangen wir an? Vincente rät uns im Norden der Altstadt zu beginnen, an der Piazza San Marco. Der Platz allein ist schon eine Sehenswürdigkeit, aber wir besuchen zunächst die Accademia del Arte de Disegno. Hier steht er also, der David von Michelangelo. Fast ehrfürchtig stehen die Menschen vor diesem einzigartigen Meisterwerk aus weißem Marmor. Wir machen da keine Ausnahme. Berauscht von soviel Kunst wandern wir weiter in die Uffizien. Der Palast ist ebenfalls sehenswert, aber die Bilder von Leonardo da Vinci, Raffaello und die Engel von Botticelli sind einfach nur traumhaft schön.

Weiter zum Dom. Ganz aus schwarzem und weißem Marmor gebaut, beherrscht er die Altstadt. Innen ist es kühl und wir wissen bei dieser Pracht nicht wo wir zuerst hinsehen sollen. In den schmalen Gassen rund um die Universität, gibt es jede Menge Eiscafés. Die Kugel zu 2,50 Euro ist zwar happig, aber das Gelati ist köstlich. Zum Abschluss bummeln wir noch den Ponte Veccio, die alte Brücke, die Alt- und Neustadt miteinander verbindet. Auf der Brücke sind kleine Geschäfte mit allerlei Andenken und lustigen Verkäufern und der Arno schimmert in der Abendsonne und die roten Ziegeldächer von Florenz leuchten.

Siena
Von Florenz ist Siena nur einen Katzensprung entfernt und trotzdem trenne die beiden Städte Welten. Wo Florenz laut und lebhaft ist, ist Siena ruhig und anmutig. Viele behaupten Siena wäre nicht nur die schönste Stadt Italiens, sondern die schönste Stadt der Welt. Sie haben Recht. Siena ist ein Traum. Die Stadt liegt in einem Kessel und wer sich von einem der Hügel nähert, der sieht alles auf einen Blick: Die Altstadt mit der Piazza del Campo, diesem Platz vor dem alten Rathaus der wie an eine geöffnete Muschel erinnert, die engen Straßen, die hellbrauenen Häuser mit den roten Dächern, die Pinien und Olivenbäume. Auf dem Platz herrscht vor allem in den Abendstunden ein reges Treiben. Wir sitzen draussen und lassen dieses Panorama auf uns wirken. Junge Leute aus aller Welt stehen zusammen, reden und lachen. Das Rathaus ist hell angestrahlt, genau wie der Dom, der eher ein Gesamtkunstwerk, als eine Kirche ist. Beim betrachten der Fassade kommen wir aus dem Stauen nicht mehr heraus. Schöner kann romanisch-gotische Kunst nicht sein. Wir haben bei Maria und Alfredo Quartier bezogen. Bett und Frühstück für 27,- Euro und wieder Familienanschluss. Wir würden gerne das Palio, das berühmte Pferderennen von Siena noch sehen, aber das ist leider erst in einem Monat.

Pisa
Einmal wollen wir ihn sehen, den schiefen Turm. Und da steht er, mitten auf dem Platz der Wunder, das schiefste Gebäude der Welt. Siena ist quirlig und laut hat aber einen wunderschönen Strand, Marina di Pisa ist nur 13 km vom Stadtzentrum entfernt und hier läßt es sich aushalten.