Santa Maria a Monte

Etwa 35 Kilometer von der Stadt Pisa entfernt liegt die etwas kleinere Gemeinde Santa Maria a Monte. Sie liegt auch in der italienischen Provinz Pisa. Hier leben auf einer Fläche von 38 km² etwa 10900 Menschen. Die Bevölkerungsdichte liegt bei circa 285 Einwohnern je km². Die Schutzpatronin der Gemeinde ist Diana Giuntini. Die erste Bevölkerung der Gemeinde fand bereits in der Antike statt. Jedoch wurde die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 776 durch ein Dokument bestätigt.



Da die Kleinstadt von Hügel umgeben ist, wurde um 1252 ein Kastell um das Arnotal errichtet und hatte somit wichtigen Einfluss auf die Militärischen Tätigkeiten. Ab dem Jahr 906 gehörte die Stadt zum Bistum Lucca. Die Pisaner eroberten die Region im Jahr 1261, verloren sie jedoch nach kurzer Zeit wieder. Somit gehörte das Gebiet wieder zu Lucca, im Jahr 1327 fiel die Region wieder an Florenz, die das alte Kastell zerstörte. Die Florentiner errichtete im 14. Jahrhundert eine neue Festung, von der aus das gesamte Arnotal im 15. Jahrhundert erobert wurde. Einzelne Teile der Festung sind heute noch erkennbar. Der Großherzog Cosimo I. ließ im 15. Jahrhundert Teile des Arnotals begradigen, um das Gebiet bewirtschaften zu können. Somit wurde die Gemeinde Santa Maria a Monte zu einem Landwirtschaftszentrum. Viele Sehenswürdigkeiten wie die Kommunale Sternwarte oder das Wohnhaus von Galileis Vater sind in der Gemeinde zu besichtigen. Aber auch die Kirche Collegiata di San Giovanni Evangelista e di Maria Vergine Assunta, die im Jahr 1466 n. Chr. Geweiht wurde ist sehr schön. Sie besitzt ein Taufbecken aus dem 15. Jahrhundert das von Domenico Rosselli gebaut wurde.